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Referenz der PIK AG

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Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft

Projekt Anforderungen

Das nach Adolf von Harnack benannte Gäste- und Tagungshaus der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft wurde im Jahre 1929 errichtet. In den 1930er Jahren profilierte es sich als gesellschaftlicher Treffpunkt für Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst & Kultur, Politik und Wirtschaft. Mit der Machtergreifung der NSDAP wurde das Haus von Partei und Staat, aber auch vom Widerstand genutzt. Anschließend gebrauchten die Alliierten den Komplex als Offizierskasino. Nach Abzug der Truppen (1994) gelangte das Gebäude wieder in den Besitz der Max-Planck-Gesellschaft.
Im Januar 2012 wurde der Bauantrag zur Grundsanierung gestellt. Die PIK AG beteiligte sich an der Ausschreibung für sämtliche Medientechnik und konnte diese für sich entscheiden. Es galt drei Hör- und Veranstaltungssäle (Hahn-, Meitner- und Goethe-Saal), sechs Besprechungs- und Konferenzräume, das Restaurant (Liebig-Gewölbe), die Lounge und die Außenbereiche sowie den Wintergarten und die Lobby (Bismarck-Halle) mit moderner und effizienter Medientechnik auszustatten.

Die macom GmbH, in Person von Herrn Thomas Hülsmann, zeichnete für die gesamte Planung verantwortlich. Alle Räumlichkeiten sollen möglichst flexibel mit den jeweiligen Veranstaltungssituationen umgehen können. Angedacht ist hierfür die Installation einer zentralen Audio- und Videonetzwerkstruktur. Bei Veranstaltungen mit größeren Personengruppen können somit Vorträge in weiteren Räumen problemlos wiedergegeben und erlebt werden. Ebenfalls sollen Bilder und Veranstaltungen durch Kameras und Mikrofone aufgezeichnet werden können. Die Vision für die Säle sieht zudem eine Mehrprojektion vor. Somit kann die Präsentation des Vortragenden bspw. durch weitere Medien ergänzt oder auch durch Videokonferenzen unterstützt werden. Besondere Anforderungen werden sich durch die Teilbarkeit des Meitner-Saals ergeben. Vorgesehen ist die Installation zweier unabhängiger Beschallungsanlagen, welche ebenfalls zusammen agieren können. Zudem ist ein elektronisches Rauminformationssystem und die Steuerung der vorhandenen Haustechnik integraler Bestandteil der Planung.

Technische Umsetzung

Zentral im Kellergeschoss des Baues untergebracht, bietet die Digital-Media-Kreuzschiene der Firma Crestron mit 32×32 Kanälen genügend Spielraum, um allen gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Das projektierte Rauminformationssystem wurde durch 14 Displays von Gepro/Fittkau realisiert. Weiterhin wurde eine 20-Kanal-starke digitale Mikroportanlage inklusive Ladetechnik von Shure eingesetzt.

Zudem verfügen alle Säle und Räume über eine Dockingstation für ein iPad, welches als zentrale Steuerungsplattform für die Haus- und Medientechnik sowie zur Weiterleitung und Einspeisung von Signalen in andere Räumlichkeiten dient. Weiterhin besitzen die iPads neben der einfach zu bedienenden und intuitiven Benutzeroberfläche eine tiefergreifende Ebene für Medientechniker vor Ort. Die Konferenz- und Besprechungsräume wurden unterschiedlich mit Projektoren, teilweise Leinwänden, Lautsprechern und Videokonferenzsystemen ausgestattet.

Goethe-, Hahn- & Meitner-Saal

Eine umfangreiche Audiostruktur wurde mit Symetrix-Komponenten aufgebaut. Im Zusammenspiel mit dem verwendeten Q-Flex-System von Tannoy bietet diese im Goethe- und Hahn-Saal eine qualitativ hochwertige Audiowiedergabe, fördert den Live-Charakter der Veranstaltung und sorgt für eine optimale Sprachverständlichkeit bei Vorträgen. Weiterhin wurden beide Säle mit einem digitalen Yamaha-Audiomischpult zur optimalen Abstimmung der Audiosignale und Raumverhältnisse ausgestattet. Die Anbindung erfolgt hierbei über Dante.
Die drei lumenstarken Projektoren vom Typ PT-DZ6700 und PT-DZ0110 XE mit einer Auflösung von WUXGA 1920 x 1200 Pixeln von Panasonic realisieren die vorgesehene Mehrprojektion und sorgen für eine kristallklare Bildwiedergabe. Darüber hinaus wurden in den Sälen drei HD-Videokameras installiert. Hierbei fanden Kameras von Sony zur Aufzeichnung und Übertragung der Veranstaltungen sowie ein Cisco-System für Videokonferenzen Verwendung. Zudem stehen den Vortragenden im Rednerpult alle benötigten Anschlüsse (HDMI, VGA, Audio) sowie ein Blu-ray-Player von Samsung zur Verfügung.

Im teilbaren Meitner-Saal wurde ebenso auf leistungsstarke Projektoren von Panansonic gesetzt. Bei der Beschallung kamen Deckenlautsprecher aus dem Hause Kling & Freitag zum Einsatz.

Liebig-Gewölbe, Lounge & Außenterrasse

Im historischen Liebig-Gewölbe und in dem sich anschließenden Loungebereich wurden mit Bedacht Deckenlautsprecher von JBL integriert. Unterstützt und vervollkommnet wird die akustische Untermalung durch einen Subbass-Lautsprecher ebenfalls aus dem Hause JBL. Weiterhin erhielt die Lounge einen 55‘‘-LCD-Fernseher, über den anwesenden Tagungsgästen Informationen zur Verfügung gestellt werde können. Anschlussfelder zur direkten Einspeisung von Audiosignalen wurde ebenfalls realisiert. Auch die Außenbereiche erhielten mit acht speziellen Außenlautsprechern DS40 der Firma Bose eine adäquate Beschallung.

Adresse

Harnack-Haus Tagungsstätte der Max-Planck-Gesellschaft
Ihnestraße 16-20
14195 Berlin

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