Referenz der PIK AG

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NNG

Projekt Anforderungen

Neue Nationalgalerie Berlin

Modernes Informationsleitsystem

Story

Die Neue Nationalgalerie gehört zu den staatlichen Museen Berlin und widmete sich in ihren Ausstellungen der bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts. Eines der herausragendsten Ereignisse fand 2004 statt, als Meisterwerke aus dem MoMA, dem Museum of Modern Art in New York, für 7 Monate hier ausgestellt wurden.

Seit 2015 wurde die Neue Nationalgalerie in Berlin durch das BBR (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung) umfassend saniert und modernisiert.

2019 wurde bereits die James Simon Galerie von uns mit hochmodernen Displaywände für ihr Informationsleitsystem ausgestattet. So bestand der Wunsch der Betreiber, ein einheitliches System in beiden Häusern herzustellen und beauftragte die PIK AG erneut.

Projektaufgabe

Die Aufgabe bestand darin, ein einfach zu bedienendes Leitsystem mit hoher visueller Sichtbarkeit bei einfacher Bedienung zu installieren.

Die Planung erfolgte durch das Büro BSI, Berger und Schallehn Ingenieure. Herr Schallehn war maßgeblich für das Konzept verantwortlich.

Der Kunde wünschte sich mehrere Displays, die dem Besucher zielgerichtet Informationen zu den aktuellen Ausstellungen und ggf. auch zu verschiedenen Bereichen zur Verfügung stellen. Das können Hinweise auf Veranstaltungen oder Ticketpreise sein, die auf mehreren Bildflächen dargestellt werden sollen.

Technische Lösung

Die eindrucksvollsten Displaylösungen findet man im Untergeschoss der Nationalgalerie. Über den Kassentresen hängen jeweils fünf hochkant montierte, nahezu steglose 55″ Displays von Barco aus der Unisee Reihe. Zusammengesetzt ergeben Sie eine eindrucksvolle Bildfläche, die zusammenhängend von einer Signage Lösung von der Komma,tec redaction GmbH bespielt wird. Diese Displaystar 4.0 Software ist identische mit der Technik in der James Simon Galerie auf der Museumsinsel Berlin (siehe unseren Referenzbericht zur James Simon Galerie).

Die Software ermöglicht eine einfache Darstellung von beliebigen Inhalten auf den Displayflächen. Entsprechende PCs unter Windows erlauben mit passend voreingestellten Templates eine freie Darstellung beliebiger Inhalte, die zeit- oder eventgesteuert wechseln können. Jedes Display kann dabei eigene Inhalte oder aber auch in Gruppen zusammengefasst identische Inhalte darstellen.

Neben diesen beiden großen Lösungen wurden auch noch einzelne NEC P404 Displays mit einer Diagonale von 40″ eingesetzt, die direkt mit einem OPS-Rechner im Display bestückt sind und somit selbstständig Inhalte anzeigen können.

Die Datenbank der beiden Systeme in der Neuen Nationalgalerie und in der James Simon Galerie sind identisch. Damit entsteht wenig Pflegeaufwand.

Eine der hervorstechendsten Leistungen in diesem Projekt war die Anpassung auf das kundenseitige Informationssystem. In Zusammenarbeit mit dem Programmierer der Staatlichen Museen zu Berlin wurde von Komma,tec die Anpassung so gut realisiert, dass die Umsetzung ohne manuelle Eingriffe auf alle Displaywände erfolgte.

Zu unseren Leistungen gehört im Verbund mit der Komma,tec redaction GmbH die komplette Umsetzung, die Hardwareinstallation als auch die Sonderprogrammierungen zur Anpassung sowie die Einrichtung und Schulung der Nutzer und Administratoren.

Die Realisierung des Projekts erfolgte von November 2020 bis Juli 2021.

Die Eröffnung der Neuen Nationalgalerie fand pünktlich und viel beachtet im August 2021 statt.